escape

moment 0600


"Vielleicht träume ich ja jetzt verlassen zu werden und vielleicht träumst du jetzt zu gehen." sage ich, während ich mir meine Augen an der Decke müde schaue. Du stehst am Fenster, musterst das Holz mit den Fingerspitzen und ich spüre, wie du langsam deinen Blick von mir wendest "..und wenn der Wecker klingelt, am Morgen um 06:00 Uhr, hast du dir meine Nähe abgewöhnt." sagst du leise und ich schaue dich an. Du traust dich nicht mich anzusehen, wahrscheinlich aus Angst, mich zu verletzen. Und je länger ich dich betrachte, desto mehr weckst du in mir die Wut, die ich seit Stunden in den Schlaf zu wiegen versuchte."Manchmal, da möchte ich einfach von dir davon laufen, nur um zu sehen, ob du mir folgst. Mich einholst und an meinen Armen zerrst, um mich in deine zu schließen. Mich zu halten und zu sagen, dass du nicht ohne mich bist. Nicht kannst, nicht willst.." doch du bleibst stumm, als hättest du nicht gemerkt, wie sehr ich mich vor dir auf die knie werfe und wie lächerlich du mich mit deinem Schweigen machst. Ich setze mich auf und.. "..und am Morgen um 06:00 Uhr, während du uns aufknöpfst, um uns von dir abzulegen, habe ich gelernt, ohne dich meine Türen zu schliessen."
18.8.13 16:59
 


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